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Klippen von Moher

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Massenabfertigung, Gedrängel und Fotostopps: So stellte ich mir die berühmten Klippen von Moher vor. Mit einem Touri-Bus von Dublin aus ging es quer über die grüne Insel. Ich dachte, wenn man schon mal in Irland ist, dann sollte man auch die Westküste sehen.

Der ganze Tag würde stressig werden: 5 Uhr Aufstehen, zum Treffpunkt durch die Kälte laufen und dann ohne richtiges Frühstück sofort in den Bus. Neben meiner Begleitung und mir war ein Duo, welches die ganze Zeit lauthals geredet hat. Ich hatte Kopfschmerzen.
Die Tour führte durch mehrere Kleinstädte und an der Küste entlang. Immer dabei: Der inkludierte Fotostopp.
Als wir endlich in die Nähe der Klippen kamen, war meine Stimmung auf dem Tiefpunkt. Ich war müde, hatte Hunger und musste auf die Toilette. Typisch Frau. Und es fing an zu regnen.
Die gesamte Fahrtzeit wollte ich aus diesem Bus heraus und so kurz vor dem Ziel hatte ich dann doch keine Lust mehr.
In meinem Kopf spielte sich nur wieder das gleiche Szenario ab wie zuvor bei der uralten Brücke und der halbzerstörten Kirche: Schnell ein Foto machen, eine Runde drehen und wieder rein in den Bus.

Als unser Touristenbomber dann immer langsamer wurde, da die Straßen immer enger und kurvenreicher wurden, lockerte sich bei allen die Stimmung– außer bei mir.
Angesetzt war eine Stunde, was mir für ein Foto schon recht lang vorkam. Meine Begleitung wollte unbedingt in das Exhibition Center und alles über die Klippen wissen. Ich dagegen wollte nur auf die Toilette und mir die Beine vertreten.
So trennten sich dann unsere Wege für eine Stunde.
Der Bus hielt direkt vor dem Center und natürlich war die Damentoilette voll und ich wollte an die frische Luft.

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Als ich dann um die Ecke ging, sah ich einen Turm. Dort angekommen, verschlug es mir die Sprache: Das Panorama ist schlichtweg beeindruckend! Die geschwungenen Klippen zu meiner Linken, rechts von mir die steile Küste und vor mir die tosende See, ich in der Mitte. Ich war wie hypnotisiert und die schlechte Laune wie weggeblasen.
Nachdem ich mich wieder gefangen habe, bin ich den festgelegten Weg entlanggegangen und obwohl zahlreiche Besucher mit mir unterwegs waren, fand ich meine kleine Ruheoase auf einer der Vorsprünge und tat das Unmögliche: Ich schoss das erste Foto des Tages!
Die Stunde verging wie im Flug und als ich dann wieder im Bus saß, glücklich und völlig zerzaust vom Wind, fiel mir ein, dass ich noch auf die Toilette musste.

 

 

Hinweis: Dieser Reisemoment wurde verfasst duch eine itravel-Mitarbeiterin. Dieser Text dient der Inspiration und ist von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen!

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