Vier Freunde im Aloha State

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Nach ermüdenden 15 Stunden Flug kamen wir endlich am Flughafen von Los Angeles an. Unsere erste Reise in die USA – aber als Erstes mussten wir durch die Sicherheitskontrolle der US Border Protection. Ein paar registrierte Fingerabdrücke, Fotos und eine Sonderbefragung für unseren Mitreisenden mit dem türkischen Vornamen später („Waren Sie schon einmal in Jemen oder im Irak?“) liefen wir zu unserem Gate. LAST CALL blinkte hektisch neben unserer Flugnummer auf dem Monitor. Wir hechteten in das Flugzeug und hinter uns schlossen sich die Türen.

Nach weiteren sechs Stunden Flug landeten wir endlich in Honolulu, Oahu. Wir spazierten aus dem kleinen Flughafen hinaus und fühlten uns wie in einem kitschigen Hollywoodfilm: Überall Palmen, freundliche Menschen, die sich und uns „Aloha!“ zuriefen und eine leichte Meeresbrise. Unser Hotel, in dem wir kurze Zeit später ankamen, lag direkt am Waikiki Beach und bot einen herrlichen Ausblick auf die lange Strandpromenade. Die Entscheidung zwischen Hotelpool und Strand fiel natürlich zugunsten des Waikiki Beach aus. Untertags schauten wir uns die Stadt an, am Abend tanzten wir im Club Zanzabar, in dem schon Bruno Mars gefeiert hatte.

Nachdem wir 3 Tage in Honolulu verbracht hatten, ging es mit einem winzig kleinen Propellerflugzeug weiter nach Maui, das sogar noch traumhafter und den Bilderbuch-Klischees von Hawaii entsprechend wirkte als Oahu. Einsame Strände mit perfekten Wellen, die auf Surfer warteten, und ein (glücklicherweise nicht mehr aktiver) Vulkan inmitten der Insel. Die eigentlich einzige größere Straße auf Maui führte rund um die Insel an der Küste entlang und bot so manch schöne Aussicht.

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Ungefähr an unserem dritten Tag auf der Insel machten wir uns auf den Weg zum Surfkurs. Obwohl wir uns zu Beginn nicht gerade besonders geschickt anstellten und man uns wohl ansah, dass wir richtige Landratten waren, standen wir doch schon nach nur zwei Stunden auf dem Surfbrett und bezwangen die ersten – wenn auch kleinen – Wellen. Dass wir uns am nächsten Tag, als wir das Erlernte umsetzen wollten und noch einmal Surfbretter ausborgten, den Sonnenbrand unseres Lebens holten, weil wir auf die Sonnencreme vergessen hatten (ja, die Sonne auf Hawaii ist gefühlt hundertmal so stark wie bei uns und ja, man kann einen Sonnenbrand auf den Waden bekommen), tat der Freude nur wenig Abbruch.

Ein Erlebnis auf Maui steht jedoch noch offen: Die Road to Hana, auch bekannt als Road to Paradise, konnten wir leider nicht mehr bereisen. Wir müssen also unbedingt noch einmal nach Hawaii und brauchen dafür eure Stimme bei diesem Gewinnspiel – mahalo! :-)

Reisejahr: Sommer 2011

Aktueller Punktestand:

870
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Score wird einmal täglich aktualisiert. Nächste Aktualisierung in ca. 18h

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