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Wie Thailand mein Leben veränderte

jacko

Ob nun das altbekannte “Carpe Diem”, das verspielte “Hakuna Matata” oder das Jugendwort des Jahres 2012 “Yolo” – wir lieben Worte, die besagen, dass wir das Leben in vollen Zügen auskosten.
Aber was gehört eigentlich zu dieser Lebensauskostung? Meine persönliche Antwort auf diese Frage fand ich in Südostasien und stellt somit für mich einen der wichtigsten und schoensten Ereignisse meines bisherigen Lebens dar.

Unter dem Wort “verreisen” verstand ich bis vor zwei Jahren etwas, das ich heutzutage als “Urlaub machen” bezeichnen würde. Aber dann entdeckte ich dann eine ganz andere Art der Erfüllung: Das Reisen.

Thailand gilt als eines der besten Einstiegsländer für Backpacker-Newbies. Somit entschied ich mich 2012 nach einem extrem stressigen Jahr dazu, einen Monat das berühmt-berüchtigte Thailand zu besuchen. Mir war natürlich bereits vor Reiseantritt bewusst, dass dort wunderschöne Strände, prunkvolle Tempel und eine völlig fremde Kultur auf mich warteten. Abgesehen von diesen Orten, die übrigens nicht annähernd durch Fotos und Reisekataloge eingefangen werden können, überwältigte mich viel mehr das Gefühl, das sich während dieser Reise in mir entwickelte.

Zum ersten Mal merkte ich es am vierten Tag in Bangkok. Ich saß Smoothie-trinkend und Pad Thai essend in der Kao San Road und beobachtete die vorbeiziehenden Menschen: Alle lachten, tanzten und erzählten sich, was sie bereits erlebt hatten. Es lag der Geruch von Freiheit in der Luft. Zum ersten Mal merkte ich, dass ich von allem daheim losgelassen hatte. Ich fühlte mich frei, glücklich und voller Energie. Nun begann ein für mich ungewöhnliches Wechselspiel von Entspannung und Abenteuerlust: Den einen Tag wollte ich auf Ko Phi Phi einfach den Sonnenuntergang von unserer Bungalowterrasse beobachten, den nächsten Tag sprang ich um 5 Uhr morgens aufgeregt aus dem Bett um meine Schnorcheltour zu starten oder an den höchsten Punkt der Insel zu wandern. Ich, der eigentlich faulste Mensch der Welt! Egal was ich machte: Ich tat es mit Freude und einem mir fremden Kribbeln, dass sich Tag für Tag mehr in mir ausbreitete. Fortlaufend entdeckte ich neue Orte, Speisen, Tiere und lernte freundliche Thais kennen, die mir weitere Geheimtipps verrieten.

Nach 4 Wochen stand ich dann in der Kao San Road und wartete auf meinen Transfer zum Flughafen. Ich blickte die Straße hinunter und mir schossen Tränen in die Augen. Nicht, weil ich so traurig war nach Hause zu müssen, sondern weil ich so glücklich und dankbar war! Dieses Land hatte mir einfach so unendlich viel gegeben! Ich hatte in 4 Wochen mehr erlebt als zu Hause in mehreren Jahren! Und das nicht, weil das eine Land mehr bot als das andere, sondern weil ich hier meine Lebenslust entdeckt hatte.
Seit meiner leckeren Pad Thai Portion in der Kao San weiß ich, was meine persönliche Definition von Lebensauskostung ist. Deswegen ist dieser Moment etwas ganz besonderes für mich. Zwar ein ganz simpler, aber ein sehr entscheidender.

Reisejahr:

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